Telefonüberwachung in der ddr

Stasi in der DDR: So perfide erpresste das MfS Oppositionelle

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Spionage: Mit 3000 West-Geräten horchte die Stasi Bonn aus

Gebraucht bei Abebooks. Millionen und Abermillionen Postsendungen wurden Jahr für Jahr, Tag für Tag aufgebrochen, ausgewertet und teilweise vernichtet.

Spionagetechnik

Millionen und Abermillionen Telefonate wurden abgehört. Von und im Auftrag der ehemaligen Besatzungsmächte, aber auch von den Westdeutschen selbst. Nahezu alle eingehende Post aus der DDR und massenweise Briefe und Pakete aus anderen osteuropäischen und kommunistischen Staaten wurden angehalten und zensiert.

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Okt. Kaum jemand ging in der DDR davon aus, dass Telefonieren eine Privatsache sei. Und das mit gutem Grund, meint der Autor des Buches. Die Telefonüberwachung zählte zu den Hauptaufgaben der Abteilung 26 Abteilung Die Abt. 26 war für die Telefonüberwachung in der DDR zuständig.

Die Telefon- Fernschreib- und Telegrafenleitungen von und zur DDR, nach und von Berlin und in die übrigen osteuropäischen Staaten, aber auch innerhalb der Bundesrepublik, ins westliche Ausland und Durchgangsleitungen von Ost nach West wurden systematisch überwacht und abgehört. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, Er attestiert dem Autor, die Bedeutung der Postzensur und Telefonüberwachung als zentralen Teil der Weststaatsbildung zu belegen.

Die Abteilung 26 (Technische Abhörmaßnahmen)

Anhand der Auswertung von bislang geheimen Dokumenten weist Foschepoth für Korte überzeugend den massenhaften, systematischen Eingriff ins Postgeheimnis ohne Rechtsgrundlage nach. Auch der historische Kontext dieser Überwachung - Westbindung, antikommunistische Hysterie, konservatives Staatsverständnis und zahlreiche alte Nazis in führenden Funktionen in den Behörden - wird seines Erachtens erhellend dargestellt.

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Sein Fazit: ein Werk, dass den Fokus einmal nicht auf die Erfolgsgeschichte der BRD, sondern auf deren Problemgeschichte legt und vor Augen führt, "wie anfällig die Exekutive für jede Machterweiterung ist". Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, Franziska Augstein reibt sich die Augen angesichts einer eigentlich unglaublichen, leider wahren Geschichte, recherchiert durch den Historiker Josef Foschepoth in geheimen Archiven, niedergelegt in diesem lesenswerten Buch.

Telefonüberwachung - Wenn die Staatssicherheit mithörte (Archiv)

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Sie kontrollierten den Brief daraufhin, ob er sozialistische Propaganda aus dem Ostblock enthielt. Der Freiburger Wissenschaftler belegt darin, dass derlei Postzensur in der Bundesrepublik während des Kalten Kriegs an der Tagesordnung war. Er zeichnet im Detail nach, wie weit die Kontrolle des Briefverkehrs zwischen Ost und West und innerhalb der Bundesrepublik ging, und auch, in welchem Ausmass Telefone abgehört wurden.

I.-S. Kowalczuk u.a. (Hrsg.): Fasse Dich kurz!

Die Abt. Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, Die Ängste waren berechtigt. Dies ist die erste umfassende Geschichte der SA. Synonym: Abt.

Der junge Mann hat bekanntlich seinen Dienst quittiert, seine Schweigepflicht gebrochen und die Öffentlichkeit in den letzten Monaten auf die immense Überwachungspraxis der US-Geheimdienste aufmerksam gemacht. Wer Josef Foschepoths Buch liest, dem wird allerdings klar, dass die Überraschung gerade bei politischen Amtsträgern nicht so gross gewesen sein kann, wie man auf den ersten Blick glauben mag.

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Denn der Historiker zeigt mit seiner akribischen Auswertung bisher geheimer Akten der deutschen Regierungen auf, dass seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs jahrzehntelang Tausende von Pöstlern, Zöllnern, Richtern und Staatsanwälten in der Bundesrepublik wissentlich mit der Nachrichtenbeschaffung für die US-Geheimdienste beschäftigt waren.

Die USA konnten so in immer neuen geheimen und abgewandelten Abkommen, Vorbehaltsrechten und Memoranden ihr Recht, das sie als westliche Siegermacht vorbehielten, ständig erneuern. Das Recht, die Bürgerinnen und Bürger hüben und drüben beim Briefeschreiben und Telefonieren zu überwachen, auch wenn das Briefgeheimnis in der Verfassung, dem deutschen Grundgesetz, seit garantiert war.

Die Methoden der Überwachung, so sagt er weiter, seien die gewesen, wie man sie bisher nur aus autoritären Staaten und Diktaturen, wie man sie in Westdeutschland aus der DDR zu kennen glaubt: Postzensur und Telefonüberwachung waren das A und O, um staatsgefährdende Propaganda aus dem Verkehr zu ziehen, um die feindliche Wirtschaft auszuspionieren, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse abzuschöpfen und nicht zuletzt, um die allgemeine Stimmung im Land zu erfassen.

Da machte es wohl einen Unterschied, ob Mutti Stahnke aus dem Ostberliner Bezirk Lichtenfeld mit Freude ins westdeutsche Darmstadt schrieb oder ob sie dabei weinte.